2020 – Gedicht vom Preibisch

2020  

was ein Jahr!
Die Zeitenwende? Wunderbar!
Nur keine Angst, die Welt vergeht nicht!
Es stirbt in ihr das alte „Wie“.
Trotzdem: viele betrauern sie die alte Welt.

Ich nicht, denn ich kann Neues spüren,
das kaum sich wer zu ahnen traut:
der Knospe Wölbung will mich rühren,
die schlummert unter dünner Haut.
Es fühlt nur, wer schon losgelassen.
Das will ihn in den Abgrund ziehen:
Vom Klammern und dem heißen Streiten
wird mancher noch zugrunde gehen.
Lass los, dann musst du nicht verglühen!
Und kannst es selber miterleben:
Die Pflanze Mensch strebt zum Erblühen.

Noch ist es nur das rohe Wollen,
das wie eine geballte Faust
kraftstrotzend in der Knospe döst.
Ich will es locken und verführen
________ “Mensch, probiers doch mal mit Kunst!”
Dass bald sich diese Faust dann löst,
dass sie durch Liebe sich verwandelt,
wie eine Blüte aufgeht
zur Hand die von der Liebe handelt,
zur Hand der Kunst. Die kann ergreifen.
Mensch es wird Zeit! Zeit wird’s zu reifen.

Zum Schauen wie einst Goethe
des Jakob Böhmes Morgenröte.
Komm, Mensch und ahne,
freue Dich und staune,
was da in 2021 kommt.

Dein Institut für Gute Laune

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