Die #Kuchenkonzerte – eine Aktionskunst des Institut für Gute Laune

Kuchenkonzert bedeutet:
Der Eintritt kostet kein Geld, sondern jeder Gast bringt zwei Stück Kuchen mit.
Eines für sich selbst und eines für den/die Künstler.
Das eigentliche Konzert ist kurz, ca. 20 Minuten.
Danach ist gemeinsammes Kuchenessen.


Sinn & Zweck:
Das Kuchenkonzert ist eine Aktionskunst zur Erforschung eines neuen Miteinanders. Das Institut für Gute Laune forscht ein einer neuen Gesellschaft (Soziale Plastik).
Dafür sollen bei den Kuchenkonzerten verschiedene Künste aufeinandertreffen. Zum Beispiel: Die Kunst des Backens und die Musik. Oder die Kunst des Zuhörens und die Kunst seine Meinung zu sagen.

Die Besucher sollen im Rahmen der Kuchenkonzerte aber auch dazu verführt werden, selber künstlerisch tätig zu werden. (Zum Beispiel: den Kuchen den sie mitbringen selber zu backen.) Um so zu erfahren, das der Kuchen auf der Künstlerseite des Kuchentisches besser schmeckt. Oder anders: Wenn man sich selber, mit seinen besonderen Fähigkeiten, intuitiv und liebevoll in das Ganze einbringen kann, dann schmeckt der Kuchen besser.

Zu diesem Zweck sind später auch verschiedene Gemeinschaftskunstwerke (Bilder, Skulpturen, Lieder, Tänze…) geplant.

Die Kuchenkonzerte sollen aber auch eine andere Qualität der Kunst ermöglichen. (Geschenkte Kunst)

These: Kunst ist nur dann wahrhaftige Kunst wenn sie verschenkt wird.
Genauso wie Liebe nur dann wahrhaftig ist wenn sie bedingungslos verschenkt wird.
Echte Kunst ist aus Liebe gemacht. ODER > Kunst ist die Hand die von der Liebe handelt.

Die Kuchenkonzerte sind somit auch eine Veranstaltungsform in der die Künstler die Möglichkeit bekommen ihre Kunst zu verschenken und aber doch genug Wertschätzung zu erfahren. Dies ermöglicht eine andere Qualität der Kunst.

Die Künstler werden in dieser Veranstaltungsform von der Möglichkeit befreit, Geld zu verdienen und damit ihr wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Das heißt sie handeln nicht mehr aus Angst (ich muss meine Rechnungen bezahlen) sondern nur noch aus dem eigenen Wollen oder aus Liebe. Und weil es keinen anderen Grund für die Künstler gibt aufzutreten, können sie nur noch machen was sie wirklich wollen.

Als erster Künstler tritt auf „Der Singende Klingende Preibisch“